Das Versicherungsfachgeschäft im Herzen Erfurts

Das VersicherungsFachgeschäft Constantin Graf von Faber-Castell
seit 2000 in Thüringens Landeshauptstadt Erfurt

 
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21. Februar 2016 - Moped bei Eis und Schnee?

Die neue Saison wird grün

Bei Schnee und Eis ist für die meisten Mopedfahrer Stillstand angesagt. Aber die neue Saison rückt näher, ab 1. März sind die blauen Schilder nicht mehr gültig. Grün heißt es in der Saison 2016/17 und Schilder gibt es preisgünstig hier.:

 

01. November 2015 - Hochwasser und was nun?

An der Gera in Erfurt 2013

Viele Hausbesitzer erinnern sich sicher noch an die großen Hochwasserkatastrophen 2002 und 2013. Die Frage ob man Versicherungsschutz hatte oder nicht, hat viele Menschen bewegt. In dem Zusammenhang kam oft die Forderung nach staatlicher Hilfe auf. 2015 haben die Justizminister der Länder festgestellt, daß Anspruch auf staatliche Hilfe nur der haben kann, der sich nicht versichern konnte. Und zwar, weil für sein Haus einfach kein Versicherungsschutz angeboten wurde. Das trifft aber in Deutschland nur auf ca. 1% der Gebäude zu. Selbst entlang der großen Flüsse gibt es heute Angebote. Die Botschaft ist klar:

Wer selbst nichts unternimmt, der wird auch keine staatliche Hilfe bekommen.

10. September 2015 - ein Fahrradschloß zur Hausratversicherung?

Einen interessanten Weg der Kundengewinnung geht die Bayerische Versicherung, ehemals BBV (Bayerische Beamtenversicherung). Wenn in der Hausratversicherung Fahrräder versichert sind, dann ist deren Diebstahl ein häufiges Problem. Wenn Neukunden eine Hausratversicherung mit dem Baustein "Mobil-Prestige" abschließen, dann erhalten sie einen Gutschein über 20.-- € für ein Fahrradschloß. Der kann dann entweder in Ladengeschäften der Firma Radlbauer oder in deren online-Shop eingelöst werden. Ob allerdings die Hausratversicherung der Bayerischen im Einzelfall das richtige Produkt ist oder ob man das Schloß besser selbst bezahlt - das sollte man in einer persönlichen Beratung beim Versicherungsmakler klären.

9. September 2015 - teure Zähne richtig abgesichert

Schon im April hatte ich zu dem geschrieben, was in aller Munde ist – unsere Zähne!

Es gilt die Regel, Zahnzusatzversicherungen zum Dumpingpreis sind für den Versicherten meist ein teures Geschäft. Allerdings erst dann, wenn es darum geht, etwas von der Versicherung bezahlt zu bekommen. Heute möchte ich mal ein paar Punkte auflisten, auf die Sie achten sollten. Nicht alles trifft jeden, aber viele Punkte treffen viele.

Thema Wartezeiten: Wartezeiten können Probleme bereiten. Einen guten Tarif erkennt man u.a. daran, daß es keine Wartezeiten gibt. Bis zu acht Monate nach Versicherungsbeginn muß man bei manchen Gesellschaften warten, bevor etwas bezahlt wird.

Thema keramische Verblendung: Wenn man Zahnersatz benötigt, dann wünscht sich wohl jeder, daß dieser so natürlich wir möglich aussieht. Wenn man also nicht dem Vorbild des „Beißers“ aus dem James Bond nacheifern will und keinen metallischen Eindruck erwecken will, dann sollten alle Zähne einen Anspruch auf keramische Verblendung haben. Zahlreiche Tarif bezahlen nur für bestimmte Zähne.

Thema fehlende Zähne: Viele Tarife verweigern die Aufnahme bereits ab drei fehlenden Zähnen. TOP-Tarife nehmen auch Kunden mit bis zu max. acht fehlenden Zähnen.

Und so geht das weiter. Im Jahr 2009 (Quelle: Zahnreport 2013 der Barmer Krankenkasse) lagen die Durchschnittskosten für Zahnersatz je Betroffenen bei 1.382.-- €. Davon mußten die Patienten 776.-- € (56 %) selbst bezahlen.

Zur Frage „Was ist günstiger“ mal ein praktisches Beispiel:

Der Patient erhält eine Versorgung mit einem Implantat, Gold mit keramischer Verblendung.

Diese kostet 2.733,71 €

Ohne Bonusheft bekommt der Patient von seiner gesetzlichen Krankenkasse 430,49 € erstattet, das entspricht einem Anteil von 15,75 %. Demzufolge muß der Patient 2.303,22 € selbst bezahlen.

Die Ergo direkt bezahlt beispielsweise den doppelten Festzuschuß, d.h. 860,98 €. Der Eigenanteil beträgt also 1.872,73 €.

Die ARAG erstattet bis zu 80% der Gesamtkosten, also verbleiben 546,74 € Eigenanteil.

Bei der Barmenia sind es maximal 85% des Rechnungsbetrages zuzüglich Bonus (wenn zutreffend), also 280,90 € selbst zu bezahlen.

Im Vollschutz der Initiative Gesund Versichert (Württembergische) wird der volle Betrag erstattet, Eigenanteil 0,00 €.

Da kann man sich die Frage stellen, wieviel zahlt man tatsächlich für den Zahnzusatztarif. Auch hier lohnt sich rechnen. Auch dazu ein Beispiel:

Alter 35 Jahre, Vertragslaufzeit 3 Jahre, jedes Jahr ein Implantat (3 insgesamt), Keine Berücksichtigung von Zahnstaffeln oder Wartezeiten

Der günstigste Anbieter ist die Ergo direkt, oft auch mit Briefkastenwerbung.

Monatlich 7,90 € klingen erst mal sehr sympathisch, in drei Jahren sind das 284,40 €.

Der Eigenanteil in diesem Tarif beträgt aber bei der beschriebenen Versorgung bis zu 5.618,19 €. Wenn man den mit einrechnet, kommt man auf einen durchschnittlichen Monatsbeitrag von 163,96 €

Bei der ARAG kostet der Tarif immerhin schon 38,93 € monatlich, in drei Jahren 1.401,48 €. Dafür beträgt der Eigenanteil auch nur noch 1.640,22 €. Entspricht umgerechnet einem Durchschnittsmonatsbeitrag von 84,49 €

Im Vollschutz der Initiative Gesund Versichert (Württembergische) zahlt man 49,12 € monatlich, das sind in drei Jahren 1.768,32. Dafür werden aber auch alle Kosten zu 100% (auf das Beispiel bezogen) erstattet. Der Durchschnittsmonatsbeitrag bleibt also bei 49,12 €.

Es lohnt sich, zu rechnen!

25. August 2015 - wenn der Kunde nicht zahlt

Sie sind Unternehmer? Und haben Sie schon mal einen Kundengehabt, der seine Rechnung nicht bezahlt hat?

Vermutlich werden viele Firmeninhaber das mit ja beantworten können. Wenn eine Rechnung nicht bezahlt wird, was bedeutet das für eine Firma? Ich mache es mal an einem Beispiel fest:

Nehmen Sie an, eine Rechnung über 3.000.-- € wird nicht bezahlt. Wie hat sich dieser Betrag zusammengesetzt?

Lohn inkl. Nebenkosten

 

1.600.-- €

Materialkosten

 

800.-- €

Sonstige Kosten

 

150.-- €

Kosten gesamt

 

2.550.-- €

Ihr (entgangener) Gewinn 

 

450.-- €

Das bedeutet, daß Sie 2.550.-- € Verlust haben. Um allein diesen Verlust nur auszugleichen benötigen Sie sechs Aufträge mit ähnlichem Auftragswert. Verdient haben Sie noch nichts. Wenn Sie jetzt ein Inkassounternehmen beauftragen oder einen Anwalt einschalten, dann müssen Sie noch mehr bezahlen und haben Arbeit damit.

Eine Lösung könnte eine Firmenrechtsschutzversicherung bestimmter Anbieter sein. So bietet beispielsweise die Neue Rechtschutzversicherung Mannheim (NRV) in jedem Firmenrechtsschutz kostenlos ein Forderungs- und Inkassomanagement an. Eine Schreinerei mit Firmeninhaber, einem mitarbeitenden Familienangehörigen sowie drei Vollzeitangestellten bezahlt dafür jährlich 560,01 €. Neben der Tatsache, daß damit ein vollwertiger Versicherungsschutz vorhanden ist, bietet dieser Anbieter u.a. folgende Leistungen:

- komplettes Forderungsmanagement

- Bonitätsauskünfte

- Kostenübernahme für Forderungen bis 20.000.-- € in der 1. Instanz vor Gericht

Weitere Informationen auch gerne bei mir.

24. August 2015 - was ist Qualität?

Die Körper-Kasko

Als Körper-Kasko wird manchmal etwas scherzhaft dieAbsicherung der eigenen Arbeitskraft bezeichnet. Während vielen Menschen das eigene Auto sehr wichtig ist, nimmt man die Bedeutung der eigenen Leistungsfähigkeit weniger wichtig. Dabei ist sie doch die einzige Garantie für ein selbstbestimmtes Leben und die Erfüllung eigener Wünsche.

Aber was ist denn Ihre Arbeitskraft wert? Selbst wenn man die Inflation und künftige Entwicklungen unberücksichtigt läßt, kommt da eine ganz schöne Summe zusammen. Ein heute 30-jähriger Arbeitnehmer muß voraussichtlich bis 67 arbeiten. Das sind noch 37 Jahre. Wer also heute 3.500.—brutto verdient, dessen Wert seiner Arbeitskraft ist hochgerechnet:

3.500 x 12 x 37 = 1.554.000.-- €. Das ist ganz sicher mehr, als Ihr Auto wert ist!

Es stellt sich aber die Frage, was für eine Versicherungslösung ist da geeignet. So gibt es Berufsunfähigkeitsversicherungen, Erwerbsunfähigkeitsversicherungen, Grundfertigkeitenversicherungen, Dread Disease (Absicherung schwerer Krankheiten), Funktionsrenten und anderes mehr.

Für den Laien kaum durchschaubar, da brauchen Sie fachlichen Rat. Aber es gibt schon ein paar Fragen, die können Sie sich selbst stellen. Zum Beispiel:

Wieviel brauche ich zum Leben im Monat?

Woran kann man bei mir eigentlich festmachen, ob ich meinen Beruf nicht mehr ausüben kann?

Wenn ich auf eine Rente wegen Berufsunfähigkeit angewiesen bin, was passiert dann mit meiner Altersrente?

Welche Rolle spielt denn die Inflation?

Was ist, wenn sich meine berufliche Situation ändert?

Was ist, wenn sich meine private Situation (Familie, Hausbau, Wohnort usw.) ändert?

Es gibt so viele Möglichkeiten etwas falsch zu machen, daß man in einem so kurzen Beitrag keinen detaillierten Rat aussprechen kann. Außer den, sich beraten zu lassen.

21. August 2015 - was ist Qualität?

Was ist eigentlich Qualität bei Versicherungen?Wie in allen anderen Wirtschaftzweigen wird auch in der Versicherungswirtschaft häufig von Qualität gesprochen. Für die Kunden von Versicherungsunternehmen ist das oft schwer zu fassen.

Bei einem Auto spüren Sie Fahreigenschaften und Verarbeitung, bei Lebensmitteln Konsistenz und Geschmack und bei Kleidung Tragekomfort und Paßform.

Aber bei Versicherungen spüren Sie Qualität erst dann, wenn es zu spät ist etwas zu korrigieren. Deshalb ist es so wichtig, schon lange vorher auf den Faktor Qualität zu achten. Aber was macht Qualität bei Versicherungen eigentlich aus?

Für viele Menschen gibt es eine Reihe von Punkten, an denen sich Qualität festmachen läßt. Funktioniert die Schadenregulierung? Habe ich einen Ansprechpartner ohne lange Warteschleifen? Sind die Unterlagen verständlich?

Aber es gibt einen Punkt, der für viele Verbraucher schwer zu beurteilen ist, dabei ist er der wichtigste. Es geht um die Versicherungsbedingungen, das berühmte Kleingedruckte. Der Versicherungsvertrag, den Sie als Kunde mit dem Versicherungsunternehmen geschlossen haben, ist die Grundlage für alles andere. Ansprechpartner können wechseln, die Qualifikation der Mitarbeiter kann mal besser oder schlechter sein. Aber was in Ihrem Vertrag einmal festgelegt wurde, das kann nicht so ohne weiteres geändert werden.

Versicherungsbedingungen haben es an sich, daß sie oft schwer verständlich und umfangreich sind. Ohne fachkundige Beratung haben Sie es als Kunde da oft schwer. Denn ein paar Euro Ersparnis bei der Versicherungsprämie stehen in gar keinem Verhältnis zu schlechten Vertragsbedingungen. Deshalb arbeite ich in diesem Bereich auch mit spezieller Software, die genau diese Unterschiede in den Bedingungen deutlich macht und Ihnen als Kunde eine fundierte Entscheidung ermöglicht. Dazu ein Beispiel:

Im Bereich Hausratversicherung vergleicht die Software aktuell 107 Gesellschaften mit 1.088 verschiedenen Tarifen. Damit sind insgesamt 591.328 Vergleiche möglich. Was bedeutet das für Sie als Kunde?

Bedingungsvergleich

Hier sehen Sie einen Vergleich zwischen einem der leistungsstärksten Versicherer und einem, der nur über den Preis verkauft. Links die InterRisk, rechts die Sparkassen-Direktversicherung. Geld bedeutet dabei, die Leistung ist bei beiden Versicherern gleich, rot heißt schlechter als beim anderen Versicherer und grün heißt besser.

Wirklich auffällig sind aber die rein weißen Zeilen, die bedeuten nämlich die betreffende Leistung ist gar nicht versichert.

Nehmen Sie mal an, es hat gebrannt und Ihre Wohnung ist unbewohnbar. Und leider haben Sie auch niemanden in der Nähe, bei dem Sie vorübergehend wohnen können. Bei dem leistungsstarken Versicherer sind die Kosten für eine Hotelunterbringung ohne zeitliche Begrenzung und ohne Tageshöchstsatz versichert, bei dem anderen gibt es diese Leistung gar nicht.

 

20. August 2015 - was leistet eine Hausratversicherung?

Was kann Ihre Hausratversicherung?

Die Hausratversicherung gibt Ihnen Geld, wenn der Hausrat kaputt oder gestohlen ist und die Beschädigung durch ein klar definiertes Ereignis geschehen ist.

Eigentlich ganz einfach. Eine alte Daumenregel der Versicherungswirtschaft sagt:

Stellen Sie sich vor, Ihr Haus oder Ihre Wohnung haben ein abnehmbares Dach. Dann stellen Sie sich vor, Sie können Ihr Haus oder Ihre Wohnung in die Hand nehmen und mit abgenommenem Dach umdrehen. Alles was nun herausfällt gehört zu den versicherten Sachen in der Hausratversicherung.

Das ist zwar nicht immer ganz paßgenau, aber als Bild paßt das schon.

Aber in der Hausrat kann nicht jedes Ereignis versichert werden, sonst würden die Prämien unbezahlbar werden. Im Normalfall bekommen Sie Schutz gegen

- Schäden durch Feuer, Brand, Blitzschlag oder Explosion

- Schäden durch den Austritt von Leitungswasser

- Schäden durch Sturm oder Hagel

- Schäden durch Einbruchdiebstahl und Vandalismus nach einem solchen Einbruch

Das bedeutet aber auch, das einfache Fallenlassen einer teuren Vase ist nicht versichert.

Aber wie berechnet man die Versicherungssumme richtig, damit es im Schadenfall keinen Ärger mit der Versicherung gibt? Häufig setzen Versicherungen einen pauschalen Wert des Hausrates je m² an. Wenn dieser Wert eingehalten wird, also z.B. bei 100 m² Wohnfläche der Betrag von 650.-- € je m² ergibt 65.000.-- € Versicherungssumme, dann sagen die Versicherungen, Sie würden einen Unterversicherungsverzicht gewähren. Wie das genau funktioniert, können Sie in meinem Video dazu sehen.

Ich rate davon aber ab. Machen Sie sich lieber die Arbeit und ermitteln tatsächlich den Wert Ihres Hausrates. Dabei müssen Sie sich eine ganz einfache Frage stellen:

Was müßten Sie bezahlen, wenn Sie, beispielsweise nach einem Brand, alles neu kaufen müßten?

Es ist also völlig unwichtig, daß der 20 Jahre alte Schrank, den Sie auch noch mal geschenkt bekommen haben, heute fast nichts mehr wert ist. Denn wenn er verbrannt ist, dann müssen Sie einen neuen kaufen.

Und denken Sie auch an die Dinge in den Möbeln. Dabei müssen Sie nicht alles auf den Cent genau ermitteln. Wenn Sie z.B. 30 Herrenhemden im Schrank haben, dann setzen Sie je Hemd einen Durchschnittswert an, vielleicht 40.-- € und damit haben Sie einen Betrag von 1.200.-- €. Sie können auch einen Katalog eines Versandhandels nehmen und so etwa Preise für eine Schrankwand gleicher Art und Größe ermitteln.

Wenn Sie auf diese Weise den Wert ermitteln, dann sollten Sie das Ihrem Makler und dem Versicherer auch mitteilen. Die beste Wertermittlung nützt nichts, wenn sie mit verbrannt ist.

Daneben gibt es zahlreiche Erweiterungen des Versicherungsschutzes. Also z.B. die Außenversicherung die Teile Ihres Hausrates auf Reisen schützt, die Mitversicherung von Gartenmöbeln, Wäsche auf der Leine usw. Dazu sollten Sie sich beraten lassen.

19. August 2015 - was leistet eine Haftpflichtversicherung?

Was leistet eigentlich eine Haftpflichtversicherung?

Für einen Makler eine Selbstverständlichkeit erreichen mich doch immer mal wieder Fragen von Kunden dazu. Deshalb dazu mal eine kurze Erläuterung. Diese Versicherung schützt einen vor den finanziellen Folgen einer gesetzlichen Verpflichtung. Dabei geht es um den § 823 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Da steht drin:

(1) Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.

(2) Die gleiche Verpflichtung trifft denjenigen, welcher gegen ein den Schutz eines anderen bezweckendes Gesetz verstößt. Ist nach dem Inhalt des Gesetzes ein Verstoß gegen dieses auch ohne Verschulden möglich, so tritt die Ersatzpflicht nur im Falle des Verschuldens ein.

Oder etwas einfacher ausgedrückt:

Wer jemanden anderen schädigt und daran schuld ist, der muß den Schaden ersetzten. Das kann z.B. bedeuten, daß man mehr bezahlen muß, als man eigentlich hat. Die versehentlich umgestoßene Vase ist davon genauso erfaßt wie der lebenslange Schaden, den jemand erlitten hat, der durch Ihre Schuld querschnittsgelähmt wurde.

Verbraucherschutzverbände halten diese Versicherung für die wichtigste und das mit Recht.

Kurzgefaßt: die Haftpflichtversicherung schützt Sie vor berechtigten Forderungen von Menschen, die Sie geschädigt haben.

Aber das ist noch nicht alles. Eine Haftpflichtversicherung hat genau genommen drei Funktionen.

Zunächst prüft sie, ob die Forderung überhaupt berechtigt ist. Also ob Sie schuldhaft gehandelt haben. Das ist manchmal gar nicht so einfach zu beurteilen und braucht auch juristischen Sachverstand.

Die zweite Funktion ist die Abwehr unberechtigter Forderungen. Wenn die Prüfung ergibt, daß Sie gar nicht schuld sind, dann wird die Versicherung die Forderung ablehnen und das notfalls auch vor Gericht.

Und die dritte Funktion ist das Begleichen berechtigter Forderungen, also schlichtweg das Bezahlen.

Daneben gibt es, je nach Gesellschaft eine ganze Reihe von Optionen. So haften z.B. Kinder unter sieben Jahre grundsätzlich nicht. Und wenn den Eltern keine Verletzung der Aufsichtspflicht vorgeworfen werden kann, dann hat der Geschädigte einfach Pech. Streß z.B. mit Nachbarn gibt es aber trotzdem. Und deshalb bieten manche Gesellschaften auch Schutz bei deliktunfähigen Kindern.

Entscheidend sind Ihre persönliche Situation und eine solide Beratung.

18. August 2015 - Berufsunfähig - was kommt danach?

Berufsunfähig – und dann?

Viele Menschen wissen heute, daß die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) mit zu den wichtigsten Versicherungen gehört. Aber egal ob man seine Arbeitskraft mit einer BU absichert oder andere Formen der Absicherung wie z.B. Erwerbsunfähigkeitsversicherung (EU) oder Grundfertigkeiten Versicherung (GF) wählt, es bleibt die Frage, wie lange die Versicherung zahlt.

Wenn jemand über Jahrzehnte Leistungen aus einer BU bezieht, dann kommt bei den meisten Verträgen der Tag, an denen die Leistung endet. So wie es vertraglich vereinbart war. Häufig ist dies zum Renteneintritt, im ungünstigeren Fall auch noch früher.

Und dann? Über viele Jahre konnten meist keine Beiträge zur Altersversorgung aufgebracht werden und die Altersarmut ist vorprogrammiert.

Deshalb sollte man immer dann, wenn man seine Arbeitskraft absichern läßt darüber nachdenken, was danach kommt.

Es gibt mehrere Möglichkeiten. Entweder wählt man die Rentenhöhe so hoch, daß man weiter fürs Alter vorsorgen kann. Allerdings werden die Beträge dafür oft ziemlich hoch.

Oder Sie fragen gezielt nach Angeboten, die im Fall der Berufsunfähigkeit auch über den Renteneintritt hinaus leisten.

Auf jeden Fall sollte man immer auch einen Schritt weiter denken..

17. August 2015 - Was sind Funktionsrenten?

Was sind eigentlich Funktionsrenten?

Eine der wichtigsten Absicherungsmöglichkeiten ist die der eigenen Arbeitskraft. Das meinen einhellig auch die Verbraucherschutzverbände. Denn nur die eigene Arbeitskraft ist langfristig die Grundlage für das eigene Einkommen, für Zukunftspläne und selbständiges Leben.

Aber nicht jeder bekommt heutzutage beispielsweise eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Häufig als beste Lösung angepriesen, klappt das nicht immer.

Manchmal ist sie einfach unbezahlbar, z.B. bei körperlich anstrengenden aber nicht sehr gutbezahlten Berufen. Oder es gibt Vorerkrankungen und der Versicherer nimmt gar nicht, nur mit Zuschlägen oder auch mit Risikoausschlüssen an.

Eine Alternative können Funktionsrenten sein. Dabei wird nicht auf die Fähigkeit abgestellt, dass man einen bestimmten Beruf nicht mehr ausüben kann. Vielmehr geht es einzig und allein darum, ob man bestimmte körperliche Funktionen noch besitzt oder ob sie eingeschränkt sind. Daher auch der Name.

Beispielsweise kann es darum gehen, ob man noch aufstehen kann, ob man sich bewegen kann, ob man seinen Arm auf eine bestimmte Höhe heben kann und ähnliches. Je nach Bedingungen kann das ein gute Alternative sein zu bezahlbarem Schutz zu kommen.

Aber achten Sie unbedingt darauf, ob der Versicherer auf sein Kündigungsrecht verzichtet. Einige Versicherer habe eine Klausel, nach der sie den gesamten Bestand in dem jeweiligen Tarif kündigen können, wenn etwa der Tarif für die Gesellschaft zu teuer wird.

16. August 2015 - Was bedeutet der Preis?

Welche Rolle spielt eigentlich der Preis bei Versicherungen? Richtig – eine richtig große Rolle. Aber anders als manch ein Versicherungskunde denkt.

Nicht die monatlich zu zahlende Prämie ist entscheidend, vielmehr was drin steckt, also was sozusagen unter der Motorhaube ist. Denn wenn der Schaden erst mal eingetreten ist, dann kann man oftmals nichts mehr korrigieren.

Deshalb setze ich in meiner Beratung auf Qualität. Aber was bedeutet der Begriff Qualität eigentlich bei Versicherungen?

Es sind im Wesentlichen die Bedingungen, wie kundenfreundlich, wir transparent sie sind. Aber das ist nicht der einzige Punkt. In der Krankenversicherung kommt beispielsweise die Frage hinzu, wie stabil sind die Beiträge, also wie solide hat der Versicherer kalkuliert.

Deshalb arbeite ich im Bereich Krankenversicherung mit einem absoluten Spezialisten für das Gebiet zusammen. Zwölf Seiten Fragebögen wirken vielleicht auf den ersten Blick abschreckend. Aber dafür können Sie als Kunde eine fundierte Entscheidung treffen und erleben später keine böse Überraschung.

Bei den Sachversicherungen, also z.B. Hausrat-, Unfall-, Haftpflicht, Rechtsschutz- und sonstigen Versicherungen analysiere ich mit den Kunden gemeinsam den Markt dazu kommt moderne Software zum Einsatz, die die Stärken und Schwächen der einzelnen Verträge aufdeckt.

Entscheidend sind aber die Wünsche und der Bedarf meiner Kunden.

15. August 2015 - Wenn der Unfallversicherer haftet

Viele Menschen haben heute eine Unfallversicherung. Und das ist auch gut so. Schließlich schafft diese Versicherung einen finanziellen Ausgleich, wenn man körperlich schwer geschädigt ist und das auch so bleibt.

Aber was ist eigentlich, wenn man nur einen geringen Invaliditätsgrad hat, wenn man zwar einen schweren Unfall hatte mit gravierenden Folgen und einer langwierigen Behandlung, aber letztendlich alles wieder geheilt ist?

Das ist zwar schön für den Betroffenen, dennoch sind oft hohe Kosten entstanden. Und die Leistung aus der Unfallversicherung beschränkt sich dann z.B. auf ein Unfallkrankenhaustagegeld.

Neu auf dem Markt ist jetzt eine Unfallversicherung nach dem Schadenersatzprinzip. Das bedeutet, daß die Versicherung nach einem Unfall so zahlt, als wenn sie den Unfall verursacht hätte und dafür haften müßte.

Der entscheidende Unterschied zur konventionellen Unfallversicherung ist die Frage, wonach die finanziellen Entschädigungen bemessen werden. Normalerweise gibt es feste Summen und davon wird, je nach Invaliditätsgrad ein bestimmter Prozentsatz bezahlt.

Nicht so beim Schadenersatzprinzip. Hier richtet sich die Leistung nach den nachgewiesenen finanziellen Einbußen durch den Unfall. Die Voraussetzung ist lediglich, daß eine Invalidität vorliegen muß. Aber auch 1% reicht schon.

Was können das für Leistungen sein?

Schmerzensgeld, Verdienstausfall, Umbaukosten, Rentenminderung und anderes.

Es gibt auch keinen großen Auswahlmöglichkeiten, lediglich bei der Frage des Verdienstausfalls muß der Kunde bei Abschluß und ggf. bei Änderungen die gewünschte Höhe festlegen.

Zwar ist diese Form kein Ersatz für eine normale Unfallversicherung. Denn die Leistung ist, neben der Invalidität, davon abhängig, daß der finanzielle Verlust nachgewiesen wird. Während das bei der normalen Unfallversicherung nicht nötig ist.

Eine interessante Ergänzung ist dieses Angebot aber auf jeden Fall. Gerade für Menschen, die ggf. auch bei niedrigen Invaliditätsgraden schon ein hohes Absicherungsbedürfnis haben.

 

Sie erreichen mich unter:

0361 - 430364-70

VersicherungsFachgeschäft am Hirschgarten – Constantin Graf von Faber-Castell – Versicherungsmakler – Neuwerkstraße 50 – 99084 Erfurt